Das Lettershop-ABC
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A
- Adressenanalyse Dient der vollständigen Erkennung von Dubletten in Adressbeständen. Siehe auch "Dubletteneliminierung"
- Adressenarten Unterscheidung in eigene Adressdatei, bestehend aus Kunden und Interessenten sowie
- Fremdadressen, die zum Beispiel zur Gewinnung von Neukunden angemietet werden können.
- Adressenmittlung wird von Maklern betrieben, die in Auftrag Fremdadressen an- oder vermieten.
- Adressaufkleber Adressträger. Gummiert, ungummiert oder als Selbstklebeetikett erhältlich.
- Allonge Abschnitt einer LANG-DIN-Bestell- oder Antwortkarte, der abtrennbar ist. Auch: Abriß oder Talon.
- Anredeschlüssel Code, der für die korrekte Ansprache des Angeschriebenen steht.
- Antwortkarten Ermöglicht schnelle Reaktion des Angeschriebenen und damit Kontrolle des Erfolgs der Werbesendung.
B
- Beihefter Werbemittel, die in einem Werbeträger wie z.B. Zeitschriften fest eingeheftet sind. Enthalten meist Coupons oder Antwortkarten.
- Beilagen Funktionieren ähnlich wie Beihefter, liegen aber den Werbeträgern nur lose bei.
- Blindmuster (= Handmuster) Vorgefertigtes Muster eines Werbemittels ohne die vorgesehenen Texte oder Bilder. Dient als Probestück für alle maschinellen Arbeitsgänge.
- Briefing Komplette Informationen für die Erarbeitung einer Werbeaktion vom Konzept bis zum Druck bzw. Postauslieferung. Vom Auftraggeber zu erstellen.
C
- Cabbage-Letter Kombination aus Brief und Prospekt, entweder als Prospekt mit integriertem Brief oder als illustrierter Brief.
- Cheshire Für Presse-Sendungen verwendete Form von Adressträgern aus einfachem Papier.
- Codierung Kennzeichnung von Antworthilfen oder Briefen. Dient der Auswertung eines Mailings.
- Cost-per-order Summe zur Gewinnung eines Auftrags oder eines Kunden. Enthält Kosten für Werbemittel, Versand, Porto, Muster/Proben und Nachfassaktionen.
D
- Database Kunden- bzw. Werbedateien mit gespeicherten Kriterien wie Bestelldaten, Bestellwert oder Kauffrequenz für eine ausgewählte und gezielte Ansprache des Empfängers
- DIN-Formate In drei DIN-Reihen genormte Papierformate. A: Werbebriefe, Prospekte, Broschüren, Kataloge und Antworthilfen. B und C: Briefumschläge, Mappen, Aktendeckel.
- Doppeln Technische Methode, bei der aus Teilen des Talons von Endlosformularen durch Zusammenkleben (=Doppeln) Antwortkarten hergestellt werden.
- Dubletten Adressen, die in Datenbeständen mindestens doppelt vorkommen.
- Dubletteneliminierung Methoden zur Vermeidung von Dubletten. Manuell oder maschinell möglich.
E
- Early-Bird Anreiz für Empfänger von Direktwerbung, seine Antwort möglichst schnell zurückzusenden. Zum Beispiel Geschenke, die an die ersten Hundert Einsender gehen.
- Einzelblatt-Laserdrucker Vereinfachung bei der Herstellung von Direktwerbemitteln durch personalisierte Bedruckung einzelner Bogen.
- Eiserne Hand Unterschriftenautomat für Direktwerbemittel
- Endloswerbemittel Werden direkt vom Kettendrucker oder Laserdrucker beschriftet. Papier wird dabei als Rolle geliefert.
F
- Falzen Bezeichnung für Falten eines Briefs, Prospekts oder einer anderen Drucksache. Meist maschinell. Dient der Führung des Empfänger durch das Werbemittel.
- Fulfillment Begriff für die Auftragsabwicklung: Lagern, Verpacken, Versenden, Fakturieren, Abrechnung, Debitorenbuchhaltung, Mahnung.
G
- Gewichtsberechnung Lässt sich einfach mit der Formel Blattformat x Papiergewicht/10.000 bestimmen.
- Gewichtsgrenzen Wichtiger Planungsfaktor. Gesamtgewicht des Mailings sollte unter der jeweiligen Porto-Gewichtsgrenze bleiben.
- Give-away Zugabe oder Gratisleistung als Anreiz um zu bestellen oder um zu antworten, die dem Werbemittel beigelegt wird.
H
- Hauptstreuung Aussendung eines Mailings nach der Streuung einer Testsendung
I
- Incentive Gezielter Anreiz, der zum Kauf oder zur Bestellung führen soll.
- Ink-Jet-Adressiersystem Computergesteurtes Adressierverfahren, bei dem Adressen direkt vom Computer auf Einzeladressträger geschrieben werden.
- Inserts Andere Bezeichnung für Beihefter
J
- Johnson-Box Eine Art Überschrift für Werbebriefe, die die wesentlichen Vorteile eines Angebots auf den Punkt bringt.
K
- Kettendrucker Druckmethode, bei der Buchstaben und Zeichen auf einer endlos rotierenden Kette am Drucktuch vorbeigeführt werden.
- Konfektionierung Fasst alle Tätigkeiten zusammen, die für das Erstellen einer versandfertigen Aussendung notwendig sind: Falzen, Einlegen in die Versandhülle, Aufkleben von Adressen, Frankierung, Sortieren, Zählen und Bündeln.
- Kundendatei Enthält bereits verwendete Adressdaten der beauftragenden Unternehmen. Laufende Pflege und Aktualisierung entscheidend.
L
- Laser-Printer Übertragen Texte und Adressen, die in einem Computer gespeichert sind, auf dafür geeignete Vordrucke. Vorteile: Große Auswahl an Schriften, Qualität der Reproduktion und Herstellgeschwindigkeit.
- Layout Erster Entwurf eines Werbemittels, die die Anordnung von Text und Bildern verdeutlicht. Vorstufe zur Reinzeichnung, der finalen Stufe zur Erstellung eines Werbemittels.
- Leads US-amerikanische Bezeichnung für Interessentenanschriften.
- Leaflet Andere Bezeichnung für Flyer.
- Legende Bezeichnung für Bildunterschriften
- Leitregion Die zwei ersten Ziffern der PLZ
- Listbroker-Adressen Adressenlisten von Kunden oder Interessenten von Verlagen oder Dienstleistungsunternehmen, die ihre Adressen an Werbungstreibende zur einmaligen Benutzung vermieten.
- List-Sort Das Sortieren von Adressen nach bestimmten Kriterien, z. B. nach Alphabet oder Postleitzahlen.
M
- Makulatur Fehldrucke oder beschädigte Druckbögen.
- Mailing Direktwerbesendung, die per Post an ausgewählte Empfänger gesandt wird.
- Match-Code Extrakt aus der Adresse, um mit einfachen Methoden die Mehrfachspeicherung von Adressen zu vermieden. Siehe auch Dubletteneliminierung.
N
- Nachfass-Mailing Mailing, das nach der Hauptaussendung an alle Nichtreagierer versandt wird, um die Responsequote zu erhöhen.
- Nesten Zusammenfassung einzelner Mailing-Bestandteile vor der eigentlichen Kuvertierung.
- Nielsen-Gebiete Geographische Gliederung Deutschlands nach Gebieten, in denen die Absatzentwicklung einzelner Produkte untersucht wird.
O
- Offset-Brief Klassische Form des Werbebriefs für den Einsatz dort wo personalisierte Werbung nicht zweckmäßig ist.
P
- Panel Eine Art permanente Stichprobe: Gruppe von Personen, Haushalten oder Betrieben, die sich regelmäßig befragen lässt.
- Peel-off-Label Abziehbares Selbstklebeetikett auf einem Mailing, das auf einen Bestellschein oder eine Antwortkarte geklebt werden kann.
- Perforation Vorgefertigte Trennlinie, an der ohne Hilfsmittel etwas ab- oder herausgetrennt werden kann. Erleichtert Empfängern eines Mailings eine Reaktion.
- Personalisierung Die persönliche Ansprache des Empfängers von Direktwerbung mit Name, Anrede und anderen persönlichen Daten.
- Prämie Anreiz zur Erhöhung der Responsequote.
- PS Abkürzung für Postskriptum oder Nachwort. Wird vom Leser erfahrungsgemäß besonders beachtet.
- Purge-Liste Bezeichnung für Adressen, die bei einem Abgleich aus einer anderen Liste ausgefiltert werden.
R
- Reinzeichnung Letzte Stufe des graphischen Entwurfs für ein Werbemittel
- Remaliner Seitlicher Führungslochrand bei Endlosformularen.
- Reprovorlage Vorlage zur Herstellung des Druckträgers.
- Response Bezeichnung für den Rücklauf eines Mailings beim Absender eingegangen ist. Je höher die Responsequote, desto mehr mögliche Käufer und desto erfolgreicher das Mailing.
- Robinson-Liste Adressliste, in die sich jeder aufnehmen kann der keine Direktwerbung von Unternehmen erhalten will.
- Rückumschlag Kuvert, das einer Direktwerbesendung beiliegt, um dem Empfänger die Rücksendung bestimmter Elemente wie zum Beispiel eines Bestellformulars zu erleichtern.
S
- Selektionsmerkmale Gespeicherte Kriterien, nach denen Adressen ausgewählt werden können.
- Selfmailer Komplette Packages, bei denen aus vorgedruckten Bögen vollständige und versandfertige Mailings gefertigt werden: Der Brief und weitere Infoträger wie eine Broschüre oder ein Prospekt sind dadurch eins.
- Standardbrief Mit allgemeiner statt persönlicher Anrede, z.B. "Lieber Kunde,..." Adresse nur auf dem Umschlag. Preiswerte Alternative.
T
- Teaser Werbeelement, das auf ein bestimmtes Produkt aufmerksam macht, ohne eine konkrete Botschaft zu übermitteln oder das eigentliche Produkt zu nennen.
- Testimonial Anschreiben, die positive oder anerkennende Aussagen von Kunden über ein Produkt enthalten.
- Test Zur Überprüfung von Werbemaßnahmen. Je nach Ergebnis lassen sich die Werbemittel oder die Zusammensetzung der Zielgruppe verändern.
- Typographie Bezeichnet die Gestaltung von Schriften und deren Größen. Ziel ist eine bestmögliche Lesbarkeit der Texte.
U
- USP Abkürzung für "Unique Selling Proposition". Bezeichnet Eigenschaften eines Produkts, die es einzigartig machen und von anderen unterscheiden.
Z
- Zuschuss Über die eigentliche Auflage hinaus erforderlicher Papierbedarf, um technisch bedingte Makulatur auszugleichen.

